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Die 3 größten Fehler beim Rosenschnitt – und wie du sie vermeidest

  • 23. Feb. 2024
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 1. Apr.


Gartengestalterin und Rosenfachfrau Jeannette Frank-Ciervo im Schaugarten GALAROSA beim Rosenschnitt in Aktion
Gartengestalterin und Rosenfachfrau Jeannette Frank-Ciervo im Schaugarten GALAROSA beim Rosenschnitt

Was sind die drei größten Fehler beim Rosenschnitt?

Hier zeige ich dir die häufigsten Fehler – und wie du deine Rosen richtig schneidest, damit sie gesund wachsen und reich blühen.



Fehler 1: Rosen im Herbst zu stark zurückschneiden


Solltest du zu denjenigen gehören, die die Rosen vor dem Winter für die nächste Saison schneiden:


Größter Fehler: zu weit zurück bzw. zu kurz schneiden

Denn: Bleibt nicht genug Substanz an der Rose, kann diese im ungünstigsten Fall absterben. Der Rosenstock friert im Winter eventuell etwas bis sehr stark zurück.

Es sollte also mit dem schlimmsten Fall gerechnet und immer genug Astlänge belassen werden, um im Frühjahr nach den stärkeren Frösten nochmals ins gesunde, frische Holz zurückschneiden zu können.


Besser: Die Rose im Herbst nur einkürzen oder einzelne, überlange Triebe kappen. Es empfiehlt sich, den jährlichen Rosenschnitt im Frühjahr vorzunehmen.



Fehler 2: Rosen im Frühjahr zu früh schneiden


Der Frühjahrsschnitt ist grundsätzlich dem Herbstschnitt vorzuziehen.


Größter Fehler: zu früher Schnitt im Frühling

Denn: Der Schnitt regt die Rose zum Neuaustrieb an. Kommt danach nochmals starker Frost, kann der frische Austrieb geschädigt werden – oft muss dann nachgeschnitten werden.

Wurde zudem zu kurz geschnitten, kann dies im Extremfall zum Erliegen der Rose führen.


Besser: Schneide deine Rosen zur Blütezeit der Forsythie (wenn die Blüten komplett geöffnet sind) – das ist der beste natürliche Zeitpunkt für den Rosenschnitt.



Fehler 3: Alte Blätter und krankes Holz an der Rose lassen


Der häufigste Fehler ist das Belassen von altem Blattwerk (Blättern aus dem Vorjahr) und befallenem oder krankem Holz an der Rose im Frühjahr beim Rosenschnitt.


Größter Fehler: befallenes Material nicht entfernen

Denn: Alte Blätter sind häufig von Pilzkrankheiten befallen. Haften diese noch an der Rose, können die Pilzsporen den Neuaustrieb direkt infizieren. Auch kranke oder befallene Stellen an Rosenästen können zu weiterem Voranschreiten des Befalls führen.


Besser:

  • Alte Blätter vom Vorjahr konsequent entfernen bzw. abziehen

  • Krankes, befallenes Holz bis ins gesunde zurückschneiden

  • Abgestorbenes Holz vollständig entfernen


Auch bei Schädlingsbefall (z.B. Rosentriebbohrer) gilt: immer bis ins gesunde Holz schneiden.



Rosenschnitt richtig gemacht – keine Angst vor der Schere


Ansonsten brauchst du dir keine zu großen Sorgen zu machen:

Rosen sind robust und verzeihen viel!


Mit dem richtigen Zeitpunkt für den Rosenschnitt und einem sauberen Schnitt förderst du gesunde, kräftige Pflanzen mit schöner Blüte.



Mehr zur Rosenpflege und robuste Gartenrosen entdecken


Möchtest du noch mehr über die Pflege von Rosen erfahren, findest du weitere Tipps in unseren Blogartikeln.


Informiere dich über unsere Gartenrosen im Freiland – robuste und widerstandsfähige Rosen für deinen Garten.


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