Essbare Rosen – Sorten, Verwendung und Erfahrungen aus dem Garten
- 11. Feb.
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 12. Feb.

Rosen im Garten oder im Topf sind mehr als nur ein Blickfang: Viele Rosenblüten und Hagebutten sind essbar und können in Küche, Getränken oder als dekorative Zutat genutzt werden. Essbare Rosen schlagen eine wunderbare Brücke zwischen Garten und Genuss – von Rosenblütentee über Salatakzente bis hin zu sirupartigen Desserts. In diesem Artikel erfährst du, was essbare Rosen sind, wie man sie kulinarisch einsetzen kann und wie du sie im Garten anbauen solltest.
Was sind essbare Rosen?
Der Begriff 'essbare Rosen' beschreibt Rosen, deren Blütenblätter oder Hagebutten ohne gesundheitliches Risiko genutzt werden können, sofern sie unbehandelt und frei von synthetischen Pflanzenschutzmitteln sind. Auch ist nicht jede Rosensorte gleich gut geeignet.
Essbare Rosen sind oft:
unbehandelt und ohne Pestizide
aromatisch im Duft, mit variierendem Geschmack
Nutzung der Blütenblätter oder der Hagebutten
Wie verwendet man essbare Rosenblätter in der Küche?
Essbare Rosenblätter sind in der Küche vielseitig nutzbar – hier einige gängige Anwendungen:
In Getränken:
Rosenblütentee – mild und duftig
Rosensirup, Limonaden und Cocktails – aromatisch, farblich attraktiv

In Speisen:
Marmelade oder Gelee, Essig – meist in Kombination mit Frucht
Salate – visuelle und geschmackliche Akzente
Hauptgerichte – Fisch- und Fleischgerichte, teilweise auch asiatische Küche
Eis, Desserts und Kuchen – frische oder kandierte Blüten

Praktische Tipps
Halbgeöffnete bis offene Blüten am Vormittag frisch ernten
Rosenblätter vor Verwendung gründlich waschen
Nur Blütenblätter und Hagebutten verwenden, keine grünen Pflanzenteile
Essbare Rosenblätter können Farbe, Duft und eine zarte florale Note in viele Rezepte bringen.
Essbare Rosen erfolgreich pflanzen
Wenn du Rosen zum Verzehr anbaust, solltest du folgende Punkte beachten:
Sortenwahl
Nicht jede Rose eignet sich gut für die Küche und zur Dekoration. Besonders kräftige oder dunkle Farben sind beliebt. Wichtig sind der Duft und der Geschmack der Rosenblüten, denn diese verleihen dem Gericht oder der Flüssigkeit die individuelle Note.
Standort
Gartenbeet, Hochbeet oder Blumentopf
Sonne bis Halbschatten
Pflege
bedarfsgerechtes Gießen
Düngen und Stärken – bevorzugt aus rein organischen Rohstoffen
keine synthetischen Spritzmittel verwenden
früher Rückschnitt fördert neue Blütenbildung
Essbare Rosen im Garten gedeihen sowohl im Freiland als auch im größeren Kübel und bringen so Aroma und Blüte in Garten sowie auf Terrasse oder Balkon.
Beliebte essbare Rosensorten
Bestimmte Rosen sind aufgrund ihres Aromas oder ihrer Verarbeitungseigenschaften klassisch beliebt, darunter:
Damaszenerrosen (Rosa damascena) – intensiver Duft
Apothekerrosen und Zentifolien (Rosa gallica und Rosa centifolia) – traditionell genutzt
Kartoffelrosen (Rosa rugosa) – kräftige Hagebutten
Viele dieser klassischen Duftrosen sind einmalblühend und liefern ihre aromatischen Blüten konzentriert im Frühsommer.
Nicht jede duftende Rose ist automatisch geeignet – doch gezielt ausgewählte essbare Duftrosen verbinden intensives Aroma mit kulinarischer Verwendbarkeit.
Auch moderne, meist halbgefüllte bis gefüllte Rosen mit Duft nach Alten Rosen oder Früchten werden immer beliebter. Ihre meist vorhandene Öfterblütigkeit hat den Vorteil einer Ernte über die gesamte Saison hinweg.
Taste of Love-Kollektion von Pheno Geno Roses
Unter den heute verfügbaren essbaren Rosen gibt es auch gezielt auf Geschmack und kulinarische Nutzung ausgerichtete Sorten. Die essbare Rosenkollektion des serbischen Züchters Pheno Geno Roses – bekannt unter dem Namen Taste of Love – ist ein Beispiel dafür. Für diese Serie wurden öfterblühende Rosen entwickelt, die sich sowohl optisch als auch geschmacklich für den Essbereich eignen.
Die Taste of Love-Kollektion vereint Sorten mit charakteristischen Geschmacksspuren – von fruchtig über süß bis floral – und eignet sich damit für Gerichte, Getränke und kreative Rezepte. Einige Beispiele aus der essbaren Rosenkollektion:
Raspberry – fruchtig-süß mit Himbeernote
Pear – süß-säuerlich mit Birnenanklängen
Eveline Wild – süß nach Honig und Aprikosen
Theo Clevers – fruchtig mit Erdbeernuancen
Citroncello – frisch nach Zitrone

Zudem punkten diese Rosen nicht nur mit Geschmack, sondern auch mit Duft.
Diese Sorten zeigen, dass Rosen bewusst gezüchtet werden können, um auch kulinarisch zu glänzen.
Die Taste of Love-Rosenkollektion führen wir bei GALAROSA in der Kategorie 'Essbare Rosen aus Serbien' als Containerkultur. Die Rosen werden ohne chemisch-synthetische Spritzungen kultiviert, sodass sich die Blüten bereits in der laufenden Blühsaison für die Verarbeitung in der Küche eignen.

Wer tiefer in die Verarbeitung essbarer Rosen einsteigen möchte, findet im Kochbuch von Pheno Geno Roses zahlreiche kreative Rezeptideen und praktische Anregungen für Küche und Getränke.
Fazit: Essbare Rosen – Garten trifft Genuss
Essbare Rosen verbinden Garten, Natur und kulinarische Kreativität. Sie öffnen eine Welt jenseits klassischer Zierfunktion: Farbe und Aroma für Küche, Getränke und Dekoration. Die Taste of Love-Kollektion von Pheno Geno Roses zeigt, welche Vielfalt möglich ist, wenn Zucht gezielt auf Geschmack und Verwendung ausgerichtet wird.
Rosige Grüße in den Garten und die Küche!
Eure Jeannette


