Rosen und ihre Begleiter 12.02.2021

Die Rose, die Königin der Blumen, und ihre Begleiter ... aber macht nicht gerade das Zusammen mit anderen, mit Stauden und Gräsern, das Ganze, das wahrhaft Königliche aus?

Für mich in jedem Fall. Der klassische Rosengarten, der zur Hauptblüte so beeindrucken kann, ist für mich kein moderner Rosengarten mehr, kein Rosengarten der neuen Zeit.

Die neue Zeit rückt die Natur wieder mehr in den Fokus, eben natürlicher, tierfreundlicher darf es sein und soll es sein!


Auch ein kleiner Garten kann ganzjährlich blühen. Angefangen bei Zwiebelgewächsen, die im Frühjahr blühen und den Rosen keine Wurzelkonkurrenz bereiten.

Rosenbegleiter müssen nicht immer zeitgleich mit den Rosen blühen, sie begleiten die Rosen auch vor oder nach deren Blüte. So manch wunderschönes Blattwerk einer Staude, eines Krauts, eines geeigneten Begleitgrases unterstreicht schon allein durch ihr eigenes, etwas anderes Grün oder ihre Struktur die Schönheit der Rose.

Da Rosen 'nur' Pollen für unsere fleißigen Bienchen liefern, sollten natürlich auch viele Nektarquellen im Garten vorhanden sein. Damit punkten gerade die Stauden als Rosenbegleiter. Und welch Mehrwert wenn der Garten lebt, wenn es wuselt und brummt! Und wenn du nun denkst: 'Nein, Bienen möchte ich nicht beim Essen und Trinken auf der Terrasse haben', gerade dann: Finden die Bienen im Garten Nahrung, sind sie sicher nicht so scharft auf deine Gesellschaft ;-).


Zu einigen Beispielkombinationen:


Hinter dem duftenden, bienenfreundlichen Rosentrio 'Lady Emma Hamilton' zeigen sich die Gräser des Reitgrases 'Karl Förster'. Ein paar Blätter des horstbildenden Bambus spitzen seitlich ins Bild; dieser ist aber in einiger Entfernung gepflanzt, denn Bambus und auch Chinaschilf sind keine guten Begleiter der Rosen und müssen einiges an Pflanzentfernung aufweisen, damit die Wurzelkonkurrenz für die Rose nicht zu groß wird. Das niedrige Lampenputzergras 'Hameln' im Vordergrund rundet die Kombination der Rose mit ihren Gras-Spielgefährten ab. Seitlich spitzen noch einige Äste des 3 m breiten Japanischen Schneeballs 'Mariesii' aus der Nachbarschaft herüber. (Dieser blüht bereits vor den Rosen und die Bienen lieben ihn.)


Eine edle Farbkombination ergibt sich mit Blau und Weiß. Im Hintergrund strahlt 'Susan Williams-Ellis' in Reinweiß. Die Kleinstrauchrose 'Bienenweide weiß' zieht zwar keinen Bienen in ihren Bann, dafür aber die Hängepolster-Glockenblume 'Blauranke', die sich hier ausnahmsweise bis zu ihrem Blühende in die Rose weben darf.


Ebenfalls zeitgleich mit den Rosen blühen viele Phlox- und Ehrenpreisarten in unterschiedlichsten Höhen. Hier leuchtet die Rose 'Skylark'. Der benachbarte Lavendel macht etwas später seine schönste Aufwartung.


Staudenclematis 'Baby White' und Lavendel 'Rosea' bringen den kahlen Rosenstamm zum Erblühen.


Zur Nachblüte der Rosen gesellen sich Blüten der Herbstastern mit der Leichtigkeit des Diamantgrases.


Teil 2 folgt Ende Februar

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